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Orte von A - ZDer Comer See wird aufgrund seiner etwas ungewöhnlichen Form in vier Bereiche aufgeteilt: Das 'Alto Lario', was soviel heißt wie 'der obere See', reicht von Colico bis etwa Rezzonico. Das 'Triangolo lariano', also das 'larianische Dreieck' (auch Goldene Mitte genannt) bezeichnet den Bereich der Seemitte mit den Orten Bellagio, Varenna und Tremezzo. Weiter im Süden teilt sich der Comer See in zwei Seearme, den Östlichen von Lecco und den Westlichen von Como. Zur besseren Übersicht wurden die Ortschaften diesen vier Kategorien zugeordnet.
Jede Region hat ihr eigenes GesichtIm Süden sind es die Städte Como und Lecco, die die Besucher anziehen. Shoppingtouren, Kulturveranstaltungen und z.B. der Dom in Como sind auf der Beliebtheitsskala ganz oben angesiedelt. Wer sich für die Kultur und die Traditionen der alten Seidenstädte interessiert, findet v.a. hier ein großzügiges Museumsangebot. Weiter nördlich folgen u.a. die Geburtsstadt der berühmten Motorradmarke Moto Guzzi [Ostseite], der Kulturrot Cernobbio [Westseite] oder der Wahlwohnort von George Clooney, Laglio.
In der Mitte des Comer See liegt das mondäne Zentrum mit den Orten Bellagio, Tremezzo und Cadenabbia, wo Konrad Adenauer regelmäßig Urlaub machte. Gegenüber für viele der romantischste Ort der Gegend, Varenna, idealer Platz für Verliebte oder Heiratswillige. Viele Anbieter haben sich auf dieses Thema spezialisiert. Sehenswert hier die Burg Vezio, die sich oberhalb des Ortes befindet.
Je weiter Sie in Richtung Norden vorankommen, umso weitläufiger stellt sich die Landschaft dar. Endlich ist Platz für ausgiebiges freizeitliches Treiben. Campingplätze finden hier den nötigen Raum, Sportanlagen [Pferde- und Wassersport] und andere Freizeitanlagen haben sich ebenfalls angesiedelt. Für Badefreunde ist auch gesorgt, großzügige Liegewiesen und Badebereiche laden zum Schwimmen ein. Nicht nur deshalb auch und v.a. ein Ort für Familienurlaub. Beispielhaft seien Gravedona, Domaso, Gera Lario und Colico genannt.
Die Gründe für die Zweiteilung des Lago liegen auf der Hand: allein die südlich gelegenen Uferstraßen in den Fels zu schlagen, hat den Einheimischen im letzten Jahrhundert einige Anstrengungen abverlangt, die Nordlichter hingegen beschäftigten sich mehr mit Landwirtschaft und Fischerei. |